Sonntag, 31. Dezember 2017

Vorhaben 2018

Viele stellen ein neues Jahr unter ein bestimmtes Motto, ich mache das diesmal nicht.

Viele planen bestimmte Dinge zu vollbringen oder zu erledigen aus ihrem Hobbybereich, ich mache das diesmal auch nicht.

Viele sind voller strategischer Pläne, mir fällt kein einziger ein.

Aber.... auch ich habe mir Gedanken gemacht, was ich unbedingt in Angriff nehmen möchte und das wäre:

1. Abnehmen!
Das ist das schwierigste Ziel überhaupt, zumal ich nicht nur in den Wechseljahren bin, sondern auch gerne esse. Aber ich muß und will auf mich aufpassen und versuche - nein, ich werde! - ein paar Kilo kommendes Jahr abzuspecken. So viele Jahre schon stecke ich in diesem Dilemma das erfolgreichen Abnehmens und wieder Zunehmens, der Kleidergröße 40 und 46 und es ist zum Haare raufen, die leider auch immer dünner und weniger werden.
Soll ich Euch eine schreckliche Geschichte erzählen?
Sitze ich im Zug mit meiner Familie... in dem großen Waggonteil ist u.a. eine Mutter mit ihren 3 Kindern. Eines im Kinderwagen, die anderen ca. 2 und 4 Jahre alt, vielleicht auch 3 und 5. Während sich die Mutter um die "Großen" kümmert, beschwert sich das Baby und klagt im Kinderwagen, kann aber die Mutter nicht sehen, weil der Kinderwagen ihr abgewendet steht. Ich steh also auf und lenke das Baby ab, setze mich dann wieder und die Mutter sagt: "Meine Kinder sagen, Sie sind wie deren Oma und um ehrlich zu sein, sie sehen ihr sogar ein bisschen ähnlich." WAS? Oma?! Ich????? Ich bin 51 und natürlich kann man auch mit 51 schon Oma sein, aber meine Kinder sind ja erst 13 und bald 15 und ich sehe schon aus wie eine Oma???????
Vielleicht sollte ich nicht abnehmen, sondern noch mehr essen, damit die Falten gut unterfüttert sind ;-)

2. Viel Nähen!
Es stehen zwar für den Anfang des Jahres direkt schon Kundenquilts an und ich werde zügig drangehen, aber ich möchte und muß auch einfach ein bisschen was nähen bzw. selbst anfertigen. Nicht jeden Monat einen Quilt machen, das nicht, aber ab und an möchte ich das einschieben und wenn es nur abends eine kleine Näharbeit mit der Hand ist wie das Applizieren.

3. Loslassen
Meine Kinder verdünnisieren sich immer mehr und sie haben schon angekündigt, daß dies unser letztes gemeinsames Silvester sein wird, sie möchten 2018 woanders feiern. Auch Weihnachten dieses Jahr war so ganz anders, viel nüchterner und abgeklärter. Schade. Es tut mir auch ein bisschen weh und vor allem leid, aber ich weiß natürlich auch, daß das ein normaler Prozess ist, durch den alle Mütter müssen, aber ich finde, er darf mir schwer fallen und dazu stehe ich auch.
So denke ich, werde ich 2018 an Silvester eventuell nähen, machen dieses Jahr auch einige Bloggerinnen und warum auch nicht.
Ich werde mich darauf einstellen, daß ich "nur" noch ihr Wegbegleiter bin, nicht mehr ihr Mittelpunkt. Für meine Kinder ist das sicherlich schon lange klar, nur ich brauche eben ein bisschen länger für diese Erkenntnis ;-)

4. Lesen
Ich möchte unbedingt wieder mehr lesen! Ich werde die Glotze abends eher ausmachen und dafür ein halbes Stündchen lesen, das sollte zu schaffen sein. Vielleicht schlafe ich dann auch besser, denn manchmal wache ich um 3 Uhr auf und weiß nicht warum, dann wieder einschlafen ist so eine Sache.

Ich denke, das reicht erstmal, denn nebst diesen vier Vorhaben gibt´s ja auch noch den Alltag und meine Arbeit, meine Familie und unseren Hund.

Der Post bleibt auch noch am Feiertag stehen und wir hören wieder voneinander im neuen Jahr.
Kommt gut rein, meine Lieben und bleibt gesund und.... dran, genau!

Was für´n Motiv zum Jahreswechsel!


Samstag, 30. Dezember 2017

süß, süß, immer nur süß

Ich muß Euch diese Fotos zeigen und kann mich nicht entscheiden, welches das niedlichste ist.

Ist auch egal, ich bin jedesmal neu verliebt in meinen eigenen Hund.






Freitag, 29. Dezember 2017

im Museum

Erinnert Ihr Euch an den Wettbewerb der Patchworkgilde bzgl. der 1000 Jahr Feier von Leipzig? Das war im Jahr 2015.

Es haben viele mitgemacht und die Regionalleiterin bat mich damals in Dinkelbühl, doch auch einen Quilt für diesen Anlaß zu machen und dem bin ich gerne nachgekommen.

Erfreulicherweise hatte ich damals den Preis der Jury gewonnen und nachdem er mit den anderen Quilts dann seine Ausstellungsrunde gedreht hatte, sollte er wieder zurück zu mir.

Zu mir zurück?

Das wollte ich auf keinen Fall, denn um ehrlich zu sein, ich hatte keine Verwendung für diesen Quilt und wollte ihn auch nur ungern zu den anderen auf den Dachboden legen.

Ich fragte damals die Regionalleiterin, ob sie nicht jemanden wüsste, dem ich diesen Quilt schenken könnte, sie verneinte.

So schrieb ich den Bürgermeister an und er verwies mich an das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig und dort sagte man mir, daß sie den Quilt gerne annehmen würden, würden ihn jedoch ins Archiv packen und zwar in den Fahnenschrank. Man könne online aber jederzeit den Quilt bestaunen.

Die Tage habe ich recherchiert und in der Tat, mein Quilt ist registriert und fotografiert.


Und dies ist der Link dahin: klick

Irgendwie cool.

Eines Tages sieht vielleicht mein Quilt das Tageslicht wieder, vielleicht auch nicht. Dann wird man meinen Namen lesen, vielleicht dann, wenn es mich schon lange nicht mehr gibt. Das ist ein schöner Gedanke, muß ich sagen.

Ich denke, daß meinem Quilt nichts besseres passieren konnte, denn klimatisch und ungeziefertechnisch ist er bestens geschützt.


Donnerstag, 28. Dezember 2017

Bücherrésumé 2017

2017 war nicht das Jahr des Buches bei mir, denn ich habe nur neun Bücher gelesen.

Das ist für mich - eine langsame Leserin - schon ganz ordentlich, aber für die echten Leseratten ist das ein Witz.

Ein Buch habe ich zugemacht, werde ich ein anderes mal weiterlesen. Zu dick und bestehend aus drei Teilen/Büchern... nein, ein anderes mal gerne.

Zwei Bücher habe ich schon sehr früh gelöscht, die lasen sich schrecklich oder waren mir einfach zu modern geschrieben.

Von den neun Gelesenen habe ich zwei mit 5 Sternen bewertet, die höchste Beurteilung überhaupt. Diese zwei Bücher waren "Krabat" (dank der Empfehlung einer meiner Blogleserinnen) und "Jeder stirbt für sich allein" von Hans Fallada. Ich bin sehr froh, daß ich beide gelesen habe und dadurch um zwei tolle Geschichten reicher wurde.

Immerhin haben es noch drei Bücher zu vier Sternen geschafft, wovon erstaunlicherweise zwei in der Kriegszeit spielen. "Hiobs Brüder" mit seinen über 900 Kindle-Seiten war da aber ein echtes Mammutwerk für mich und ich las doch recht lange daran.

Die restlichen Bücher bekamen drei Sterne und sind nicht erwähnenswert.

Für 2018 habe ich mir wieder viel vorgenommen. Manche Bücher schleppe ich von Jahr zu Jahr mit in der Liste und dadurch auf meinem Kindle, aber einiges werde ich auch im kommenden Jahr schaffen. Rechts im Blog könnt Ihr meine aktuelle Bücherliste sehen, falls es Euch interessiert.

Es gibt noch viele Geschichten zu entdecken, ich bleib dran!



Mittwoch, 27. Dezember 2017

Applikation

Warum die Amerikaner das Applizieren "Appliqué" nennen, weiß ich nicht, aber sie tun es. Finde ich interessant.

Gestern hatte ich nach Tagen mal wieder ein wenig mehr Zeit in meinem Atelier und während Herr der Ringe lief...


... habe ich ein bisschen was geschafft, aber nicht viel.

Ich liebe ja die "back basting" Methode, wo man von hinten den Stoff vorne heftet und dann per "needle turn" Technik appliziert.

Vor dem Applizieren:

das Muster ist hinten aufgemalt

Nach dem Applizieren:

ziemlich genau auf den Linien
Zum Glück habe ich Schrägbandformer auch in sehr schmal, aber schwer finde ich es trotzdem, die Äste an der richtigen Stelle zu plazieren.



Der obere Teil ist fertig, die Mitte ist bereits angefangen.


Ist ganz okay, oder?


Dienstag, 26. Dezember 2017

gewonnen hat

Vor ein paar Tagen verloste ich auf Grund meiner 1.000.000 Besucherklicks auf meinem Blog meine Quiltdienstleistung.

Die Details bespreche ich dann mit....

"Andrea aus Bayern"


Andrea, bist Du "Winterkind" aus dem Forum?

Bitte melde Dich bei mir und hole Deinen Preis ab.

Ich gratuliere von Herzen.


Montag, 25. Dezember 2017

von Mäuschen und ´nem Sarg

War ich vorhin am Deich, es pustet ganz gut, ist aber definitiv viel zu warm. Schade.

Viele Leute sind unterwegs, klar, die typischen Feiertagsspaziergänger, aber auch einige Hundebesitzer.

Was diesen Herbst und jetzt Winter besonders auffällig ist am Deich, sind die deutlichen Spuren von Mäuschen.

Könnt Ihr was erkennen?

Das Schafe immer den gleichen Weg gehen, schön hintereinander, das weiß ich, habe ich hier gelernt. Man sieht sie oftmals wie an der Perlenkette aufgezogen hintereinander laufen und am Deich sind deutliche Pfade zu erkennen, aber daß auch Mäuschen sowas machen, das wußte ich nicht.


Hier ist es besonders gut zu erkennen.


Manche "Straßen" sind sogar teilweise überdacht.




So viele Mäuselöcher habe ich noch nie im Deich gesehen wie dieses Jahr.



Man muß aber auch dazu sagen, daß der Herbst schon arg naß war und wo sollen denn die Mäuschen auch hin? Ihnen bleibt nur der Deich als Rückzugsmöglichkeit und der Deich ist selbst bis zur Hälfte voller Wasser.


Welch Wassermassen in dem Deich stecken, merkt und hört man, wenn man über ihn läuft. Jeder Schritt wird begleitet mit einem Schmatzen.

Die beeindruckende Höhe unseres Deiches hier vor Ort.


Man sagte mir, daß die vielen Mäuschen nicht gut seien für den Deich und ich weiß, daß der Deich- und Sielverband da auch ständig kontrolliert.

Dieses Jahr haben sie im Sommer ein Mittel gespritzt, um die Trillionen von Disteln loszuwerden.


Disteln werden auch nicht von den Schafen gefressen und wir hatten hier echt Massen.


Bussarde sind dieses Jahr auch viel, viel weniger, von Eulen wollen wir gar nicht erst reden. Leider sind ja alle Dachböden ausgebaut oder komplett geschlossen, so daß Eulen wenig Brutplätze haben.

Aber diese Tiere fressen Mäuse und wenn es die nicht mehr in ausreichender Anzahl gibt, werden die Mäuse eben mehr. Da kommen wahrscheinlich auch die Sitzpfähle für die Bussarde längs der Deiche auch ein wenig spät.

Das Land hier in der Region wird Elbmarschen genannt, dort gibt es auch noch weitere Unterteilungen wie Wilstermarsch, zu der wir gehören. Wilster ist die Stadt, zu der wir verwaltungstechnisch gehören.

Die Wilstermarsch liegt unterhalb des Meeresspiegels und die tiefste Landstelle Deutschlands ist praktisch nur um die Ecke.

An einer Stelle am Deich haben wir landseitig unser Freibad, dort ist auch ein großer Parkplatz und ein schöner Strand. Beides wird gut im Frühling und Sommer besucht und hier finden wir auch nebst diversen Hinweisschildern...




... auch einen (sehr maroden) Pfahl, der die letzten Sturmfluten zeigt.


1976 war die letzte die angezeigt wird, damals war der Deich auch noch nicht so hoch!


Zurück zu den Mäuschen.

Erinnert mich stark an Hobbits.




Imo steckt oft seine Nase tief in die Löcher rein und sieht dann aus wie´n Schwein nach so einem Spaziergang :)

Jetzt ist aber genug von den Tieren, die andere lieber nicht sehen wollen.

Ganz krass fand ich allerdings auf unserem Rückweg einen Garten.

Hatten sie einen Trog bepflanzt mit Kräutern im Sommer, eine nette Idee. Jetzt im Winter haben sie das Ding geleert und gereinigt und damit es trocknen kann, verkehrt herum zur Seite gestellt.

Jetzt sieht es aus, als ob ein Sargdeckel am Deich stehen würde...


... wisst Ihr was?

Dann gucke ich lieber in die Behausung von Mäuschen!



Sonntag, 24. Dezember 2017

Heiligabend bei Nana

Mit diesen bezaubernden Eisblumen...


... möchte ich mich in den Heiligabend verabschieden.

Außerdem möchte ich an meinen Adventskalender erinnern, der die kommenden Feiertage stehen bleibt. Es steht eine komplette Rubrik zur Verfügung und darüber werden sich bestimmt einige unter Euch sehr freuen, da bin ich mir sehr sicher... es ist königlich ;-)

Nun feiert schön, meine Lieben. Genießt die Zeit mit der Familie, esst gut, erfreut Euch an der schönen Gesellschaft, an der Musik, den Kerzen, das Beisammensein.

Bis dann,


Samstag, 23. Dezember 2017

Körbchenmacherei

Ich habe gestern meine kompletten Essenseinkäufe gemacht und ging dann an das Körbchen, welches ich für eine Bekannte mache zum Geburtstag.


Fertig wurde ich auch und ich find´s ganz prima. Ich hab´s extra groß gemacht.


Sie hat eine Küche, die ein bisschen an ein Diner aus den USA erinnert.


Innen habe ich nicht das gleiche dagegen gesetzt, sondern ein Futter im Ganzen eingenäht.


Es ist so groß, daß man es sogar als Hut tragen kann.


Gut, gell?

Heute wird ein ganz entspannter Tag, wie all die anderen kommenden auch, dafür sorge ich jedes Jahr.

Auch heute möchte ich Euch an meinen Adventskalender erinnern, denn was darin ist, ist für jede Patchworkerin zum Kombinieren super. Oder als Binding. Oder als Rückseite. Oder Futter.

Morgen habe ich auch nochmal ein Schmanckerl für Euch... bleibt dran und guckt vorbei.


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